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Arnika-Kopfhaube

Substanzart

Arnika-Essenz (Weleda)

Leitgedanke

Die Arnika-Kopfhaube ist indiziert bei allen Formen einer Läsion im Kopf, besonders bei den schweren ausgedehnten. Eine sofortige Anwendung ist am erfolgreichsten. Die Arnika kann gestörte Ganzheiten wieder herstellen, sie kann insbesondere die Resorption von Blutungen erstaunlich fördern.
In der Arnika-Kopfhaube kommt einerseits der ganze Kopf besonders intensiv in Kontakt mit der Arnika, andererseits wirkt die Arnika vom Kopf aus auf den ganzen Menschen. Der Leib wird durch die Behandlung in intensiver Ruhe gehalten und kann so auch von unterhalb des Kopfes die dortigen Heilungsprozesse unterstützen.

Indikationen

Durchführungsbeschreibung

Besonderheiten
Bei der Behandlung von Schlaganfällen kommt es sowohl auf eine möglichst zeitnahe Behandlung nach dem Insult als auch auf eine intensive Anwendung der Arnika-Kopfhaube während der ersten Woche an, da in diesem Zeitraum die Regenerationsfähigkeit am höchsten ist.
Für die Akutbehandlung bietet sich aus praktischen und zeitlichen Gründen eine vereinfachte Durchführung an, während bei einer Behandlung über mehrere Stunden und Tage andere Aspekte zum Tragen kommen.

Durchführungsanleitung: Arnika-Kopfhaube für die Akutbehandlung
Material:


Alternativ zusätzlich:

Durchführung der Anwendung

Durchführungsanleitung: Arnika-Kopfhaube für die längerfristige Anwendung
Material:

Durchführung der Anwendung

Nachbereitung

Durchführungsanleitung zum Download

BeurteilungssicherheitBei vielen Patienten bewährt
Dosierung1–2 mal täglich, als Akutbehandlung nach Schlaganfall auch als Daueranwendung
TherapiedauerBei Gehirnerschütterung mind. solange wie die akute Symptomatik anhält. Um Langzeitfolgen zu verhindern, macht es jedoch Sinn, die Arnika-Kopfhaube über mehrer Tage anzuwenden.
Bei Schlaganfall in der ersten Woche so oft wie möglich, danach Langzeitbehandlung 1x tgl. über mehrere Wochen

Fallbeispiel

Fallbeispiel 1
Aus dem Bereich der ambulanten Pflege wird von mehreren Schlaganfallpatienten berichtet, in denen nach ca. 4–8 Wochen (selbst nach bereits erfolgten Reha-Maßnahmen) noch deutliche Besserung bzw. Wiederherstellung des Sprachvermögens zu verzeichnen war.
LU

Fallbeispiel 2
Im Fall einer Patientin, die mit einer Commotio nach einem Sturz einhergehend mit starkem Kopfschmerz und Lagerungsschwindel ins Krankenhaus eingewiesen wurde, konnte schon bei der ersten Anwendung mit Arnika-Essenz eine deutliche Schmerzlinderung sowie Verbesserung des Schwindels innerhalb von wenigen Minuten beobachtet werden. Die Symptomatik ließ in den Folgetagen deutlich nach, so dass die Patientin am dritten Tag die Klinik verlassen konnte.
US

Autor

Red., US, LU

Literatur

Substanzen