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Schafgarbe

SynonymeAchillea millefolium; Millefolium
ZusammensetzungTee aus der ganzen blühenden Pflanze (ohne Wurzeln)

Leitgedanke

Die Schafgarbe aus der Familie der Korbblütler,  könnte in ihrem bescheidenen Erscheinungsbild  leicht übersehen werden. Ihre unauffälligen, weißen, manchmal rosafarbenen Blütendolden, die zusammengesetzt sind aus vielen Einzelblüten, krönen einen festen Stängel, an dem fein gegliederte Blätter eine geordnete Klarheit zeigen. Die Blätter  sind  rhythmisch stark gegliedert, sie sind mehrfach gefiedert, so dass sie wie Federn anmuten und zwar bereits vom ersten Blatt an. Die Pflanze wächst in den Sommermonaten, gerne auf trockenen Wiesen in ganz Europa, Nordasien und Nordamerika. Die Höhe der Blume ist sehr unterschiedlich, sie kann bis zu 150 cm hoch werden.
Ihr Hauptmerkmal ist die klare, äußere Struktur, die ätherischen Öle (20-40 % Kamazulen = wie in der Kamille), der Kaliumreichtum, der die Ausscheidung anregt und leicht den Blutdruck senkt und die sekretionsfördernden und Appetit anregenden Bitterstoffe. Die Schafgarbe wirkt in umfassender Weise auf die Lebertätigkeit, sie wirkt magenstärkend und schützt die Magenschleimhaut, sie wirkt entzündungshemmend und abschwellend bei Wunden und ist ein gern gesehenes Mittel in der Gynäkologie, besonders bei Entzündungen des Unterleibes.

Indikationen und Anwendungsformen

Anregung der Entgiftungsfunktion

Chronische Hepatitis

Depression

Erschöpfung

Hepatozelluläres Karzinom

Leberkapselschmerz

Lebermetastasen

Leberzirrhose

Reizdarmsyndrom

Schlafstörungen

Verdauungsbeschwerden und Verdauungsschwäche