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Metallspiegelfolie Stannum

Substanzart

Zinn

Leitgedanke

Stannum trägt gestaltende Qualitäten in die Lebensprozesse des Organismus. Es führt das wässrig Quellende zur Form, das in die Schwere und Verhärtung Fallende zurück in die lebendigen Gestaltungsprozesse (*Girke, S.109). Stannum hat seinem Wesen nach eine Beziehung zur Leber. Ihre von Flüssigkeit durchströmte Organisation und ihre Stoffwechselprozesse tragen Ordnungs- und Gestaltungskräfte, die das innere Milieu des Organismus herstellen.
Stannum begleitet die Therapie sowohl entzündlicher, strukturauflösender, als auch sklerosierender Erkrankungen, sowohl der Leber (z.B. Zirrhose), als auch der Arthrose (mit und ohne Gelenkerguss).

Indikationen

Durchführungsbeschreibung

Die Folie wird mit der Stoffseite direkt auf die vorbestimmte Stelle aufgelegt, was der Patient meist nach einer Instruktion selbständig machen kann.

BeurteilungssicherheitBei vielen Patienten bewährt
DosierungBeginnend mit 1x täglich für 10 Min., dann Steigerung je nach Symptomatik und ärztlicher Verordnung
WirkungseintrittNach der ersten Anwendung möglich, sehr individuell
TherapiedauerNach Symptomatik und ärztlicher Verordnung, Langzeitbehandlung möglich

Fallbeispiel

Für die Anwendung der Stannum Metallspiegelfolie bei Gelenksarthrose gibt es vielfache erfolgreiche Behandlungsergebnisse, vor allem bei durch nächtliche Schmerzattacken  verursachte Durchschlafstörungen.
Im Folgenden führen wir ein Fallbeispiel an, in welchem die Wirkung dieses Heilmittels von der Patientin als zu stark empfunden wurde.

Fallbeispiel
56 jährige Patientin leidet seit ca. 10 Jahren zunehmend an Weichteilrheumatismus.
Als Kind erlebte sie eine problematische Familiensituation. Der Vater war Alkoholiker und zeigte sich gewalttätig.
Sie selber trennte sich erst kürzlich von Ihrem Ehemann.
Seelisch beschreibt sie sich als ohne Freude und ohne Ziel im Leben. Sie weint schnell.
Die körperlichen Beschwerden und Einschränkungen mache ihr zunehmend zu schaffen.

Zu Hause hatte sie schon eigenständig Quarkwickel auf das Knie gemacht. In der Klinik wurde eine Metallspiegelfolie mit Stannum angeordnet. Diese wurde nach der 2. Behandlung wieder abgesetzt, da die Patientin eine starke Erwärmung und ein Pulsieren des Knies erlebte, welche sie als unangenehm empfand.
Sie war zufrieden damit, den Quarkwickel wieder selber anwenden zu können. Sie fragte sich, ob das Metall ihres Implantates und das Stannum der Metallfolie so eine Reaktion bewirken konnte.
Aufgrund der Schmerzverarbeitungsstörung ist es für den behandelnden Arzt nicht eindeutig, ob die Reaktion auf die Metallfolie tatsächlich auf das Zusammentreffen zweier Metalle zurückzuführen ist, oder ob sich hier eine seelische Seite zeigt auf dem Hintergrund verschiedener Ängste und Unsicherheiten.
MM

Autor

MM, Red.

Literatur


Substanzen