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Öldispersionsbad mit Gold-Rose-Lavendel

Substanzart

Gold-Rose-Lavendel-Öl

Leitgedanke

Beim Öldispersionsbad nach Werner Junge wird Öl so fein in Wasser dispergiert, dass der Körper es über die Haut aufnehmen kann.
Die Badewassertemperatur liegt in der Regel nicht über der Körpertemperatur, so dass der Wärmeorganismus angeregt wird. In der anschließenden Nachruhe erfolgt die aktive Auseinandersetzung des Leibes mit der Substanz, die ihn zur eigenen Wärmebildung anregt.
Die Wahl des Öles hängt von den Symptomen des Patienten ab.

Indikationen


Durchführungsbeschreibung

Die Öldispersionbade-Therapie kann in einer ausführlichen Ausbildung erlernt werden. Siehe auch Kapitel „Grundlage Äußere Anwendungen“ (LINK!)
Eine vereinfachte Durchführung zu Hause ist aber nach Einführung durch einen Therapeuten möglich.

Besonderheiten:
Wer keinen Öl-Dispersionsapparat besitzt, kann das Öl mit 10ml Sahne verschütteln und es dann ins Badewasser geben. Der Effekt ist nicht so intensiv, aber das Öl kann dadurch aufgeschlossen werden und schwimmt nicht nur auf der Oberfläche des Wassers.

Material:



Durchführung der Anwendung:

Nachbereitung:

BeurteilungssicherheitEinmalig
Dosierung2-3 Mal wöchentlich
WirkungseintrittBereits nach dem ersten Bad
TherapiedauerÜber mehrere Wochen, bis zur Besserung

Fallbeispiel

Die Stationsleiterin einer Palliativstation erholte sich nach einer Mammaoperation mit nachfolgender Bestrahlung und Chemotherapie über zwei Jahre schwer von diesem Eingriff. Ständige Müdigkeit, körperliche Erschöpfung und entsprechend hoffnungslose Stimmung begleiteten ihren Alltag. Während einer Kur begannen Durchfälle, die sich vorübergehend besserten, allerdings nach 3 Wochen wieder auftraten. Es stellte sich heraus, dass sie eine Colitis entwickelt hatte. Während dieser Zeit begann die Patienten mit abendlichen Öldispersionsbädern mit Gold-Rose Lavendel-Öl von Dr. Heberer und fühlte sich zum ersten Mal kräftiger, trotz des mehrmaligen, täglichen Durchfalls. Bereits nach dem ersten Bad erlebte die Patientin eine wohltuende innere Lösung und eine wohlige innere Wärme, die einen langen, erquickenden Schlaf ermöglichten. Sie sagte: „ich fühle mich trotz der Colitis auf dem aufsteigenden Ast“. Sie badet 2-3 Mal pro Woche und ein Versuch mit einem Torf-Rosmarin-Öl (ebenfalls am Abend) zeigte ihr, dass die Wirkung auch ganz anders sein kann: sie war ganz wach, fast aufgekratzt und konnte nicht schlafen. Allerdings sollte man ein Rosmarinölbad eher am Morgen machen. Zudem kann diese Anwendung durchaus später angezeigt sein.
US

Autor

US, Red.

Literatur


Substanzen