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Weißkohl-Wundauflage

Substanzart

Weißkohl-Wundauflage

Leitgedanke

Die Äußere Anwendung von Weißkohlblättern zeigt folgende Wirkungen:


Indikationen


Durchführungsbeschreibung

Material



Durchführung der Anwendung
Achtung: Die Blätter dürfen nicht über den Wundrand herausragen, da sonst der Wundrand aufweichen und schlechter heilen würde

BeurteilungssicherheitBei einigen Patienten bewährt
DosierungDie Kohl-Wundauflage muss alle 12 Stunden erneuert werden, indem die Wunde vorher von allen entstandenen Sekreten mit einer Ringerlösung gespült und gereinigt wird, sonst wird die Wunde durch die in die Wunde gezogenen Sekrete zu stark gereizt und kann nicht heilen.
WirkungseintrittAchtung: in den ersten 3 Tagen der Behandlung reinigt sich die Wunde sehr stark von allen Giftstoffen, sodass sehr viel übelriechendes Sekret entsteht. Dies wird oft mit einer Verschlechterung verwechselt, da die Wunde scheinbar viel schlechter als vorher wirkt. Am vierten Tag muss die Wunde deutlich besser und sauberer aussehen, als zu Beginn der Behandlung.
Das bedeutet, dass unbedingt 4 Tage mit konsequenter Behandlung abgewartet werden sollten, bevor überlegt wird, ob die Behandlung der Wunde geändert wird muss.
TherapiedauerBis die Kohlblätter in der Wunde ganz trocken werden, d.h. die Wund keine Sekrete mehr produziert, also fast verheilt ist. Bei einem ca. handgroßen Ulcus cruris dauert dies ca. 3 Wochen konsequente Behandlung.
Warnhinweise
  • Siehe oben unter „Wirkungseintritt“
  • Es dürfen nur die ganz sauberen inneren Blätter des Kohlkopfes zur Wundbehandlung verwendet werden!


Autor

Red., CW

Literatur


Substanzen