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Kaffee-Leberwickel

Substanzart

Kaffeebohne gemahlen

Leitgedanke

Die Kaffee-Leberauflage wird zur Unterstützung der Entgiftungsleistung der Leber angewendet, auch gerne, wenn bereits Bewusstseinstrübungen oder Gefühle, wie innerliches „Beschlagen sein“ durch eine Leberkrankheit besteht. Die Patienten finden nach der heißen Kaffeeanwendung auf die Leber in einen intensiveren Schlaf, danach erleben sie eine gesteigerte, innere Präsenz, sie werden agiler, wacher. Die Urin-und Stuhlausscheidung wird angeregt.

Indikationen

Durchführungsbeschreibung


BeurteilungssicherheitBei einigen Patienten bewährt
WirkungseintrittUnterschiedlich
TherapiedauerNach Bedarf, nicht begrenzt
Weitere TherapieempfehlungenSchafgarbentee zum trinken
WarnhinweiseVorsicht Verbrennung bei zu heißer Auflage

Fallbeispiel

Eine 45-jährige Kaufmännische Angestellte leidet schon seit drei Jahren an einer tiefen Depression, die bisher mit diversen Psychopharmaka behandelt worden ist. Im Gespräch stellt sich heraus, dass es sich um eine funktionell stark von der Leber beeinflusste Depression handelt. Die Patientin wacht nachts zwischen drei und vier Uhr auf und findet dann kaum wieder in den Schlaf. Morgens ist sie völlig zerschlagen, kann sich kaum bewegen, schon das Zähneputzen ist für sie sehr mühsam. Erst gegen Nachmittag oder Abend bessert sich die Stimmung ein wenig. Astrid Sterner verordnet tägliche Kaffee-Wickel aus frisch gemahlenem Kaffeepulver, das mit heißem Wasser zu einem Brei angerührt und als Kompresse auf die Leberregion aufgelegt wird. Ärztin und Patientin entscheiden gemeinsam alle chemischen Mittel abzusetzen und nur noch diese Kaffee-Wickel zu machen. Nach drei Monaten ist die Depression überwunden. Bis heute macht die Patientin immer mal wieder einen solchen Kaffee-Wickel, wenn sie eine depressive Stimmung anfliegt. Sie sagt:"Das riecht so gut und ist so schön gemütlich, das tut mir einfach gut."
Quelle: Gesundheit aktiv - das Magazin, Ausgabe:02/2015; AS

Erfahrungen gibt es zudem bei mehreren Patienten bei Hepatopathie unterschiedlicher Genese. Zu beobachten sind:


MGS

Autor

MGS, Red.

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